
Performance - Work in Progress
Die interdisziplinäre Performance „HYSTERIA” setzt sich mit dem historisch belasteten Begriff der „Hysterie” auseinander. Bewegung, Text, Live-Sound und Visuals verbinden sich zu einem immersiven, ekstatischen Erlebnis. Die Arbeit untersucht künstlerisch, wie gesellschaftliche Erwartungen und Vorstellungen dazu führen, dass menschliches Verhalten und Emotionen als krankhaft eingeordnet werden, und warum sich bestimmte Bilder, Vorurteile und Zuschreibungen so hartnäckig halten und bis heute unseren Blick auf Menschen prägen.
Content Note: Die Performance thematisiert gesellschaftliche Zuschreibungen, Diskriminierung, Pathologisierung und historische Formen von Gewalt und Kontrolle. Dabei werden unter anderem abwertende Aussagen und diskriminierende Sprachbilder verwendet.
Veranstalter: choreoloop e.Vkünstl.
Leitung/Konzept/Performance: Diana Wöhrl
Sound/Performance: Johanna Walleser aka. Zusa.M
Dramaturgie: Petra Herzog
Visuals/Grafik: Anna Biberacher
critical friend: Juliane Hübner